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oventigo Servertechnik

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Über Jahre hinweg haben wir einschlägige Technologien beobachtet und getestet.
Die Aufgabenstellung war ein Hochverfügbarkeitssystem zu entwickeln, welches auch in Sachen Performance neue Maßstäbe setzt.

Mitte 2004 wurde die erste Ausbaustufe unserer Serverlandschaft in Linz in Betrieb genommen und 2006 um einen weiteren Server erweitert. Wie in allen anderen Bereichen setzen wir auch hier verstärkt auf OpenSource-Technologien.

Sicherheit und Verfügbarkeit des Standortes
Standort: ÖBBTel Datacenter Linz
Anbindung ans Internet: Mehrfach redundanter Upstream
Linz-Wien: 1 Hop
4 Hops zum Vienna International eXchange
Zugangsschutz: Magnetkarte mit Zugangsprotokollierung
Brandschutz: Halonflutung über doppelten Boden
Schutz bei Stromausfall: Dieselnotstromaggregat
Temperaturkontrolle: Klimaanlage mit Umluft direkt ins Rack
24/7 Überwachung: externer Dienst über ServerGuard24. SMS und E-Mails an Admins

Hardware
Webserver (N1/N2): HP Proliant DL 145 | Dual Opteron (64bit) 1.5 GHz | 2 Gb RAM | Software Raid 1
Webserver (N3): HP Proliant DL 360 G4 | Dual Xeon | 3.06 GHz | 4 Gb RAM | Software Raid 1
Datenserver (D1): HP Proliant DL 380 G3 | Dual Xeon | 3.06 GHz | 2 Gb RAM | SCSI Hardware Raid 5
Standby Mirror (M1) für D1: ipc2u | Dual Pentium | 1.2 GHz | 1.5 Gb RAM
Backup System: HP StorageWorks 1/8 Ultrium LTO-1 Tape Autoloader

Serversoftware
Betriebssysteme: N1+N2: Gentoo Linux - Kernel 2.6 (64-Bit-Modus)
N3: Ubuntu-Server Linux - Kernel 2.6
D1+M1: Fedora Linux - Kernel 2.4
Mailserver: Postfix
Virenscanner/Spamblocker: amavisd-new + Kaspersky (prim) + ClamAV (sec) + SpamAssassin
Webserver: Apache 2.x
Standard DB System: MySQL
Standard Scriptsprache: php5

Hochverfügbarkeitsmaßnahmen

Topologie ServerWir verwenden einen Heartbeat Cluster mit austauschbaren Frontend-Knoten.

Das Frontend besteht aus den Frontend Maschinen N1, N2 und N3. N1 und N2 dienen als Webserver. N2 ist im Normalbetrieb Mailserver. Fällt ein Knoten aus, können die verbleibenden Hosts dessen Dienste (z.B. Webseiten) ohne Datenverlust bereitstellen.


Das Backend besteht aus den Backend-Maschinen, welche sich um die Datenspeicherung und Datenbankdienste kümmern. In diesem Cluster befinden sich alle operativen Daten. N1, N2 und N3 greifen auf diese über NFS (1000 MBit Netzwerk) zu. Dieser "Datencluster" besteht aus zwei Maschinen (D1 und M1), wobei M1 als Standby-Server dient und nur zum Einsatz kommt, wenn D1 nicht verfügbar ist.

M1 und D1 sind über ein Netzwerk-Raid (DRBD) verbunden. Dies bedeutet, dass M1 permanent die Platten von D1 spiegelt. Somit liegen die Daten immer doppelt vor. Vereinfacht gesagt: Man könnte die Festplatten in D1 oder M1 jederzeit ohne jeglichen Datenverlust zerstören.

Neben diesen gesonderten Maßnahmen verfügen die Geräte natürlich über Raid5, bzw. Raid1 und werden täglich auf Band gesichert.

Racks im DatacenterZugangskontrolleInfrastrukttur FrontKlimaaggregat

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